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08.05.15 – Interview mit Andreas Lück (EK/servicegroup, Bielefeld)

Davon profitieren alle

Andreas Lück, Bereichsleiter Living bei der EK/servicegroup, sieht in der Vertikalisierung die Zukunft für Unternehmen. Warum, erklärt er hier.

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Andreas Lück, Bereichsleiter Living bei der EK/servicegroup, Bielefeld.

 

stil & markt: Wie schätzen Sie die Vertikalisierung von Unternehmen ein?

Andreas Lück: Innovative Hersteller wie Le Creuset, übrigens ein langjähriger EK-Industriepartner, setzen Trends – nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch in Sachen Vermarktung. Markenprodukte leben nicht nur von ihrer Qualität, ihrer Funktionalität und dem Verhältnis von Preis und Leistung, sondern auch und durch ihre Inszenierung.

Artikel, die in Markenshops an exponierten Standorten nach allen Regeln der Kunst in Szene gesetzt werden, stärken das Markenbewusstsein der Verbraucher insgesamt. Gerade Industriemarken stehen im Sortiments-Mix des Fachhandels für Identifikation und Vertrauen und sorgen damit für echte Mehrwerte. Davon profitieren alle Beteiligten – von der Industrie über den Handel bis hin zum Endkunden.

stil & markt: Können Sie sich vorstellen, dass weitere Unternehmen mit diesem Konzept folgen?

Andreas Lück: Wir sind sicher, dass weitere Hersteller diesen Weg gehen werden. Warum auch nicht!

Marken und Produkte steigern ihre Begehrlichkeit durch Sichtbarkeit. Attraktive Warenpräsentationen, vollständige Sortimente und kompetente Beratung bringen dem Shopper die Produkte nahe und sorgen für einen qualitativen, guten Wettbewerb in unserer Branche. Markenshops sind eine absolut taugliche Variante, hochwertige Produkte beim Verbraucher zu lancieren. So wird generell der Bedarf für diese Produkte gesteigert, davon profitieren dann auch unsere Mitglieder, die diese Marken ebenso in ihrem Sortiment führen.

stil & markt: Was kann der deutsche Einzelhandel tun, um neben den großen Firmen/Filialen zu bestehen?

Andreas Lück: Er kann sich in Verbundgruppen wie der EK/servicegroup organisieren. Wir unterstützen den Fachhandel mit einem marktgerechten Leistungsspektrum und setzen in enger Zusammenarbeit mit den Händlern auf Attraktivität durch starke Marken, Positionierung durch Profil statt Preis, Leistung mit intelligenten Konzepten und Kundenbindung durch emotionalen Mehrwert und Nähe – und das auf allen Kanälen.

Außerdem denken wir als echter Mehrbranchenverbund über klassische Sortimentsgrenzen hinaus. So entstehen Warenwelten, die nicht nur durch maßgeschneidertes Cross-Selling Freude am Einkaufen bringen. Unter dem Strich hat der stationäre Facheinzelhandel also beste Chancen, im lokalen Wettbewerb zu bestehen.

Dieses Interview ist Teil unseres Specials: Markenshops auf dem Vormarsch, in dem das Unternehmen, Verbände und Standortvertreter über die Folgen diskutieren.