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20.07.18 – Branchen-Report Garden-Living

Zweistelliges Plus bis 2025?

Grund zur Hoffnung für die Garden-Living-Branche: Nach Erkenntnissen von Marketmedia24 und der Noceanz GmbH könnte der Umsatz bis 2025 um 15 % steigen.

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Bei Outdoor-Möbeln greifen die Kunden mit Vorliebe auf Markenartikel zurück. © Lafuma

 
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Auch die Digital Natives kaufen für Garten und Balkon lieber im Baumarkt ein. © Marketmedia24

 

Fast 62 % der Deutschen zwischen 30 und 49 Jahren kaufen bevorzugt Markenmöbel für ihren Garten oder Balkon – das zeigt der „Branchen-Report Garden-Living 2025“. Hinter der Studie, der eine repräsentative Konsumentenbefragung unter 1000 Teilnehmern zugrunde liegt, stehen das Kölner Marktforschungsinstitut Marketmedia24 und der Primärforschungsspezialist Noceanz GmbH aus Würzburg.

Nach Ziel- und Altersgruppen aufgeschlüsselt zeigt das Dokument auf 155 Seiten, wie die Konsumenten ticken, was sie wo wie oft kaufen und wo sie wie wohnen. Darüber hinaus werden 26 Produktgruppen analysiert, ergänzende Markt- und Handelsszenarien zeigen zudem die mögliche Entwicklung der Branche bis 2025 auf.

 

Wenig Markenbewusstsein

Trotz der erwähnten Affinität zu Marken ist deren Bekanntheit schwach ausgeprägt: 35 % der Deutschen können keine Angaben zu den Herstellern im Outdoor-Möbel-Bereich machen, bei Sonnenschirmen und Außenbeleuchtung müssen 55 bzw. 56,1 % passen. Lediglich beim Grillgerät können die Deutschen ein höheres Markenbewusstsein vorweisen.

Neben der Kaufhäufigkeit von Ziel-, Alters-, Lifestyle- und Einkommensgruppen widmet sich der Branchen-Report auch der Frage nach den Bezugsquellen. Überraschend hierbei: Nur 11 % der Digital Natives kaufen Garten- und Balkonmöbel im Versand- bzw. Onlinehandel. Jeweils über 45 % dieser und der Zielgruppen Luxus-Consumer und Migranten gehen dafür in Baumärkte mit Gartenabteilung.

 

Neben den genannten Ergebnissen legen Wettbewerbsanalysen, Umsätze und Marktanteile der Vertriebskanäle die Dynamiken des Marktes transparent dar. Die Zukunftsszenarien von Marketmedia24 geben Orientierung und Anlass zu Hoffnung: Bis 2025 könnte sich laut der Studie der Umsatz für die Branche um 15 % erhöhen.