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05.04.18 – Consumer Barometer

Unverzichtbar: Digitale Sicherheit

Wenn es um ihre persönlichen Daten geht, sind Konsumenten zwiegespalten: Sie anzugeben, hält die Mehrheit für nötig, bemüht sich dabei aber um Schutz.

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84 % der Befragten halten den Schutz ihrer persönlichen Daten im Internet für äußerst wichtig. © KPMG/IFH Köln

 

„Die Konsumenten sind beim Thema digitale Sicherheit zwiegespalten“, berichtet Mark Sievers als Head of Consumer Markets bei KPMG von den Ergebnissen des aktuellen Consumer Barometers: „Die meisten geben zwar an, im Umgang mit persönlichen Daten online vorsichtig zu sein – viele sehen das Preisgeben solcher Daten aber auch als unverzichtbaren Teil der modernen Kommunikation.“ Die Vorsicht der rund 500 repräsentativ Befragten kommt nicht von ungefähr, denn jeder Vierte ist schon dem Datenmissbrauch zum Opfer gefallen.

Drei Viertel der Endverbraucher versuchen, durch verschiedene Vorkehrungen einen Hackerangriff abzuwenden; ungefähr ebenso viele achten beim Einkaufen im Netz darauf, Online-Shops nur über eine sichere Verbindung zu besuchen. Trotzdem werden durchaus persönliche Daten preisgegeben, um digitale Dienste im Alltag zu nutzen – besonders beliebt sind hier Tools, die Bewegungs- oder Gesundheitsdaten tracken. Sechs von zehn Befragten nutzen solche Programme oder können sich dies künftig vorstellen.

Um über Kundenkarten Treuepunkte zu sammeln oder um an Gewinnspielen teilzunehmen, machen 87 % bzw. 81 % der Konsumenten persönliche Angaben. Als besonders vertrauenswürdig im Umgang mit Daten gelten Banken und Krankenkassen; stationäre Anbieter und Online-Händler stufen nur 78 % bzw. 70 % als zuverlässig ein. Sogar mit Misstrauen hinsichtlich des Datenschutzes begegnet die Mehrheit sozialen Medien und Gewinnspielen.

„Services, die einen sichtbaren Mehrwert bieten, sind für Konsumenten eine Grundvoraussetzung, damit sie ihre Daten angeben“, resümiert der Geschäftsführer des IFH Köln, Dr. Kai Hudetz: „Händler müssen den Nutzen daher deutlich kommunizieren. Transparenz ist und bleibt das A und O, um die Vertrauenswürdigkeit in den Augen der Konsumenten zu steigern.“