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01.11.16 – Umsatzrekord erwartet

Mehr Weihnachtsbudget

Ganze 18,1 Mrd. Euro wollen die Deutschen dieses Jahr für Geschenke ausgeben. Diese Rekordsumme hat eine Studie von Ernst & Young ergeben.

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Mit Einrichtung hält man sich an Weihnachten zurück: Nur 9 Euro im Durchschnitt planen Verbraucher dafür im Weihnachtsbudget ein. Foto: Esprit

 

Schon 2015 stiegen die Ausgaben für Geschenke hierzulande überraschend an. Auch dieses Jahr hat man voraussichtlich wieder mehr für die Liebsten übrig: Das Budget für Weihnachtsgeschenke umfasst pro Kopf durchschnittlich 266 Euro – das sind noch einmal 3 % mehr als im Vorjahr. Zu diesen Ergebnissen kam die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) bei einer repräsentativen telefonischen Befragung von 1500 Verbrauchern im Oktober.
  
Hohe Tarifabschlüsse, eine niedrige Inflation und gesunkene Energiekosten animieren die Deutschen zu Ausgaben, erklärt Thomas Harms, Leiter des Bereichs Retail & Consumer Products bei EY, die Zahlen. Außerdem sieht Harms in den niedrigen Zinsen, bei denen es sich kaum zu sparen lohne, einen Grund für die hohe Konsumbereitschaft: „Den Handel freut's: Er kann sich auf ein Rekord-Weihnachtsgeschäft einstellen.“
   
Fachhandel für Geschenke beliebt
 
Besonders dem stationären Fachhandel geht es laut der Studie gut mit der Entwicklung: Durchschnittlich 39 % ihres Weihnachts-Budgets wollen die Verbraucher in Fachgeschäften vor Ort für Geschenke lassen. Schließlich kann man sich hier direkt beraten lassen; zudem ist es einfacher, die Ware zu beurteilen und ggf. umzutauschen. Das macht den Einzelhandel zur attraktiveren Wahl für den Geschenke-Kauf. Online bleibt der Marktanteil mit 21 % nahezu gleich; für Kaufhäuser und Einkaufszentren sind in diesem Jahr 11 % weniger drin.
   
Mit 68 Euro verplanen die Deutschen den größten Teil der weihnachtlichen Ausgaben für Geldgeschenke und Gutscheine. Dies kommt vor allem von der Ratlosigkeit der Großeltern beim Beschenken der Enkel: „Ältere wissen immer seltener, was sie Jugendlichen schenken sollen – die Bedeutung von Mode sinkt, und in der digitalen Welt kennen sie sich meist nicht aus“, kommentiert Thomas Harms diesen Trend. Für Kleidung sind durchschnittlich 23 Euro im Budget reserviert, in Schmuck wollen Verbraucher 11 Euro investieren und Einrichtungsgegenstände sind mit 9 Euro dabei.