20.02.26 – Newcomer
cloc, Stockdorf
Wie eine Uhr die Zeit in Bilder verwandelt: Mit dieser Idee wagt Stefan Dassel einen Neuanfang und entwickelte die cloc, eine Wanduhr, die sich mit dem Lauf der Zeit verändert und die Zeit in immer neue Formen übersetzt.
Viele Jahre war Stefan Dassel Kreativdirektor einer Münchener Werbeagentur und suchte bewusst den Weg zurück in die analoge Welt. „Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen“, sagte er sich, „aber ich kann die Uhr neu erfinden.“ Zwei Jahre lang hat er in seiner Werkstatt gedacht, entworfen und gefräst, bis die Wanduhr cloc seiner Vorstellung entsprach. Sie besteht aus zwei filigranen Pfeilen: links die Stunde, rechts die Minute. Setzt man sie in die magnetischen Aufnahmen an der Wand, beginnen sie sich scheinbar schwerelos zu drehen – ohne sichtbares Uhrwerk, denn die Technik steckt in den Zeigern selbst. Für Uneingeweihte ist cloc nicht auf den ersten Blick lesbar, aber gerade deshalb so faszinierend. Die Pfeile suchen und entfernen sich, sie jagen und umkreisen sich und finden in immer neuer Gestalt zueinander. So zeigt jede Minute ein anderes Bild; jede Zeit hat ihr Zeichen, jeder Moment seine Schönheit.
Hightech und Handwerk
In einer kleinen Manufaktur im Würmtal bei München fertigt Stefan Dassel mit seinem Team alle cloc-Modelle in Handarbeit. Jede Uhr ist CE-zertifiziert, hat eine eigene Seriennummer und alle wesentlichen Komponenten sind verschraubt, nicht verklebt. Die Stromversorgung erfolgt über einen Akku, der etwa alle 14 Monate über USB-C geladen wird. Zur Wahl stehen zehn Farben und auch Sonderfarben sind auf Anfrage möglich. Interessierte Händler wenden sich ebenfalls direkt an Stefan Dassel.




