18.02.15 – prognostiziert

GfK-Studie: Mehr Kaufkraft 2015

Rund 572 Euro mehr pro Kopf werden den Deutschen nominal zur Verfügung stehen und auch die reale Kaufkraft wächst.

Dies ist das Ergebnis der Studie „GfK Kaufkraft Deutschland 2015“. Auffällig sind ausgeprägte regionale Unterschiede zwischen und auch innerhalb der Bundesländer.

GfK-Studie

Um rund 572 Euro pro Kopf steigt die nominale Kaufkraft 2015 laut GfK-Studie. Foto: Pixelio/Kellermeister

 

Für Gesamtdeutschland prognostiziert die GfK eine Kaufkraftsumme von 1.732,4 Mrd. Euro, was umgelegt auf die 80.767.463 Einwohner einen Wert von 21.449 Euro ergibt. Das sind 2,74 % oder 572 Euro mehr gegenüber dem Vorjahr 2014. Unter Kaufkraft versteht man dabei das verfügbare Nettoeinkommen inklusive aller staatlichen Transferzahlungen.

Unter Berücksichtigung der Inflationsrate und der stabilen Lohnentwicklung kommt es 2015 laut GfK nicht nur zu einem nominalen, sondern auch einem leichten realen Kaufkraftzuwachs von 1,3 %. Deutlich hervor treten regionale Unterschiede: Während sechs der 16 Bundesländer eine überdurchschnittliche Kaufkraft aufweisen, hinken vor allem Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern noch hinterher – die neuen Bundesländer sind der Studie zufolge jedoch am Aufholen. Spitzenreiter unter den Bundesländern sind Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg, wobei Bayern auch die größte Spreizung der Kaufkraft zwischen den einzelnen Kreisen aufweist.