Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

21.03.17 – IFH Köln Studie

Deutschlands attraktivste Innenstädte

Mit einem attraktiven Stadtkern punkten u. a. Leipzig und Heidelberg. Insgesamt bewerten die Deutschen die Innenstädte nur mit der Schulnote drei plus.

Heidelberg.jpg

In der Größenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner konnte Heidelberg überzeugen. Foto: Heidelberg Marketing GmbH/Tobias Schwerdt

 

Für die bundesweite Untersuchung „Vitale Innenstädte“ hat das IFH Köln im Herbst 2016 insgesamt 58.000 Interviews in 121 Städten geführt. Die Sieger der einzelnen untersuchten Größenklassen sind Leipzig, Erfurt, Heidelberg, Hilden, Wismar und Quedlinburg.

Wie schon 2014 bewerteten die Deutschen ihre Innenstädte mit der Schulnote drei plus (Durchschnittsnote: 2,7). Nur Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern konnten ihre Bewertung im Vergleich zu 2014 verbessern. „Mit einer drei plus als Schulnote können Städte, die sich für die Zukunft aufstellen möchten, nicht zufrieden sein. An jedem Standort stellt sich die Frage nach Lösungen, um drohenden Bedeutungsverlust zu vermeiden“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

Der Kampf zwischen online und offline?

Zwar geben die Befragten nach wie vor an, aufgrund vermehrten Online-Shoppings seltener in die Innenstadt zu fahren, dennoch ist die größte Konkurrenz laut IFH Köln nicht immer das Internet: Der stärkere Wettbewerb findet in vielen Bereichen, z. B. bei Bekleidung, Wohnartikeln, Schreibwaren oder Optikern, zwischen einzelnen stationären Standorten statt. In den Bereichen Telekommunikation und Consumer Electronics hingegen nennt jeder Fünfte das Netz als bevorzugten Einkaufsort.