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02.04.19 – Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren

2018 mit deutlichem Minus

Auch die deutsche Schneid- und Haushaltwarenindustrie bekommt den weltweiten Konjunkturrückgang zu spüren: Die Umsätze sanken 2018 um 3,8 %, so der IVSH.

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Trotz deutlichem Minus im Vorjahr zeigt sich der Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren für 2019 optimistisch. © Aleksandar Kosev – stock.adobe.com

 

Dieser habe sich, so der Verband in seiner Jahresbilanz, insgesamt auf gut 2,3 Mrd. Euro belaufen. Am besten hätten dabei noch die Hersteller von Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern abgeschnitten, die mit 943 Mio. Euro auf Vorjahresniveau lagen. Allerdings habe dieser Bereich Einbußen im Ausland hinnehmen müssen, die dortigen Umsätze seien um 13,7 % zurückgegangen. Auch die anderen beiden Sparten seien rückläufig gewesen: Während die Umsätze mit Schneidwaren um 6,3 % auf 1,2 Mrd. Euro sanken, verzeichnete der Besteckbereich ein Minus von 6,1 % auf 170 Mio. Euro. Sinkend seien auch die Außenhandelsdaten der gesamten Branche, die das Statistische Bundesamt für die ersten drei Quartale 2018 mit einem Minus von 2,9 % beim Export sowie 1,8 % beim Import, jeweils auf 1,2 Mrd. Euro, ausweist.

Die Ursachen für das Minus sieht der Verband in den wirtschaftlichen Problemen wichtiger Nachbarstaaten innerhalb der EU, aber auch im Handelsstreit zwischen den USA und China, den Sanktionen gegen Russland sowie der unsicheren Lage im Nahen und Mittleren Osten. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung sei auch die Produktion der Branche gesunken: in den ersten drei Quartalen um 5,2 % auf 725 Mio. Euro. Dennoch äußert sich der IVSH hinsichtlich des laufenden Jahres zuversichtlich und erhofft sich positive Impulse aus den Investitionen in Produktion, Marketing und der Schaffung effizienterer Strukturen.