Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

15.05.16 – Designgeschichten

Berndes und „Bonanza“

Westernfans dürften bei „Bonanza“ an die gleichnamige Kultserie aus den 60er Jahren denken. Kochfans und Kenner der Branche verbinden den Namen mit einer Firma aus dem Sauerland: Berndes. 

bonanzapfannestielcmyk.jpg

Der markante Stiel aus massivem Eschenholz verleiht der Serie „Bonanza“ ihre rustikale Optik.

 
werbemotiv.jpg

Der Wilde Westen lässt grüßen: Ein Werbemotiv aus den Anfangsjahren von „Bonanza“.

 
Alle Bilder anzeigen

Genau vor 40 Jahren brachte der in Arnsberg ansässige Kochgeschirrhersteller die, wie er stolz betont, erste antihaftbeschichtete Bratpfanne aus Aluminiumguss auf den Markt. „Bonanza“ war leichter als ihre schweren Vorgänger aus Gusseisen und bot die Möglichkeit, fettfrei und gesünder zu kochen.

Was heute Standard ist, stellte die Designer und Entwickler damals vor eine echte Herausforderung. Die größte Hürde war es, ein Material zu finden, das ähnliche Wärmeleit- und Stabilitätseigenschaften hat wie Eisenguss und sich trotz unterschiedlicher Materialstärken – Boden, Wand und Rand – porenfrei gießen ließ. Denn Luftporen im Guss hätten zu Blasen beim Einbrennen der Versiegelung geführt. Berndes, der Gießer und der Hersteller des Versiegelungsmaterials mussten also eng zusammenarbeiten, um eine Lösung des Problems zu finden.

Fast zwei Jahre dauerte es, bis nach der Idee die ersten Gussteile enstanden und schließlich unter dem Seriennamen „Bonanza“ gebündelt wurden. Das 40. Jubiläum seines Klassikers nutzte Berndes, um ihm ein zeitgemäßes Update zu geben und ihn sinnvoll weiterzuentwickeln: Die „Bonanza“-Serie wird sukzessive um induktionstaugliche Pfannen und Töpfe erweitert. Die Form des markanten Holzstiels, der dem Kochgeschirr den Mix aus rustikaler Optik, Qualität, Funktionalität und Handwerk verleiht, wurde leicht modifiziert. Geblieben ist das Material Esche, eine für das waldreiche Sauerland typische Holzart.

Das massive Holz wird in kleine rechteckige Blöcke geteilt, dann gedrechselt und klar lackiert. Ein klares Bekenntnis zur Marke, zur handwerklichen Tradition der Region und zur Qualität „Made in Germany“. Übrigens: „Bonanza“ bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Glücksfall“. Ein Glücksfall war und ist „Bonanza“ für Berndes allemal.    

Wie Sie „Bonanza“ in Ihrem Geschäft toll in Szene setzen können, lesen Sie im Artikel „Berndes mit Jubiläums-Aktion“.