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13.06.14 – WMF

Ein Konzern baut ab

Der Stellenabbau bei der WMF kommt. Das wurde auf der Hauptversammlung des Konzerns, die Ende Mai in der Stuttgarter Liederhalle stattfand, erneut deutlich.

WMF-Chef Peter Feld legte allerdings nicht dar, welche Standorte und Marken besonders betroffen sein werden.

Peter Feld

Peter Feld

 

Bis zu 600 Arbeitsplätze sollen gestrichen, gut 50 Filialen geschlossen und die bisher 33 Logistikzentren an zwei Standorten zusammengefasst werden. Allein bei Kaiser in Diez an der Lahn, meldete die Stuttgarter Zeitung, könnten 80 bis 110 von 180 Mitarbeitern betroffen sein. Auch in Riedlingen bei Silit soll gestrichen werden.

30 Mio. Euro will der Konzern sparen, die Personalkosten sollen um 10 % sinken.

Hunderte von Konzernmitarbeitern demonstrierten gegen die geplanten Kürzungen. Auch im Saal wurde laut Medienberichten Kritik gegen Feld laut: Hardy Hamann von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) z.B. sagte, dass Sparen kein Geschäftsmodell sei. Feld erklärte, dass die harten Einschnitte überaus bedauerlich, aber gerade heute, wo es dem Unternehmen gut gehe, erforderlich seien. 2014 erwartet der Konzern leichte Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis.

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