08.07.26 – Newcomer

PapierNest, Hamburg

Aus dem Wunsch heraus, Grußkarten zu schaffen, die auch im digitalen Zeitalter als Ausdruck von Nähe, Wertschätzung und Verbundenheit ihre besondere Bedeutung bewahren, haben Burkhard Schepermann und Constantin von Braun den Goldbek Verlag gegründet. Inzwischen als PapierNest bekannt, steht der Verlag für Innovationen wie jüngst „KartenWunder“.

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Zum Sortiment von PapierNest gehören Einstiegspreiskarten genauso wie hochwertige Formate mit aktuellen Designs. © PapierNest

 
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Einer der Gründer von PapierNest ist Burkhard Schepermann. © PapierNest

 
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Weil sie die Leidenschaft für das Medium Karte teilen und mit neuen inhaltlichen sowie gestalterischen Ansätzen frische Impulse setzen wollten, gründeten Burkhard Schepermann und Constantin von Braun 2009 den Goldbek Verlag. 2022 übernahmen sie den Schweizer Grußkartenverlag ABC und firmierten von da an als PapierNest. Heute entwickelt, produziert und vertreibt der Verlag jährlich rund 25 Mio. Grußkarten in fünf Sprachen. Das Portfolio umfasst die Eigenmarken Goldbek und ABC sowie Vertriebskooperationen mit Grußkarten- und Lifestyle-Marken wie Ohh Deer und Pictura. Zum Sortiment gehören Einstiegspreiskarten genauso wie hochwertige Formate. Um den Vertrieb kümmern sich rund 65 Außendienstler, der Fachhandel steht dabei im Fokus. Händler sollen alles, was sie im Kartensegment brauchen, aus einer Hand bekommen: ein breites, aufeinander abgestimmtes Sortiment verschiedener Marken, das flexibel auf unterschiedliche Zielgruppen und Verkaufsflächen zugeschnitten werden kann, egal ob Drehständer oder Wandfläche, Einstiegspreiskarte oder hochwertiges Format.

Von Zeit zu Zeit setzt PapierNest auf sog. Moonshots, größere Innovationsprojekte, die Impulse in der Branche setzen. Nach „Sternenstaub“ (2016) und „Green Karma“ (2021) ist das nun die 2026 auf der Ambiente vorgestellte Neuheit „KartenWunder“. Auf den ersten Blick ist KartenWunder eine klassische Grußkarte. Edles Papier, liebevolles Design und Heißfolienveredelungen sorgen für eine besondere Haptik und Wertigkeit. Doch wer den QR-Code auf der Karte scannt, erlebt, wie sich eine zweite Ebene öffnet. Das Kartenmotiv beginnt sich zu bewegen, Figuren erscheinen, Musik setzt ein. Die Augmented-Reality-Animation entfaltet sich direkt auf der Karte und verbindet das physische Objekt mit einem digitalen Erlebnis. Was in der Hand beginnt, setzt sich auf dem Bildschirm fort.

Für jede Karte wurden Filmsequenzen und Musik individuell entwickelt. Gestaltung, Animation und Klang sind präzise auf die jeweilige Botschaft abgestimmt. Die Karte wird damit nicht nur zum Träger einer Botschaft, sondern zu einer kleinen Inszenierung aus Papier, Bild und Musik. Das Konzept entstand in Zusammenarbeit mit Branchenpionier Achim Perleberg und einem internationalen Team aus Komponisten, Film- und Animationsexperten sowie Storytelling-Profis.

Das übergeordnete Ziel bleibt dabei stets dasselbe: wirtschaftliche Wirkung für den Handel und emotionale Relevanz für die Endkunden miteinander zu verbinden – in der Überzeugung, dass die physische Grußkarte auch im digitalen Zeitalter ihre besondere Bedeutung behält.

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