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21.02.14 – ECC-Studie

Online recherchiert - mobil bestellt

Mobile Endgeräte sind aus dem Informations- und Kaufprozess nicht mehr wegzudenken - so das Fazit einer aktuellen Cross-Channel-Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit hybris. Stationäre Händler mit einem eigenen Online-Shop sollten ihr Potenzial deshalb besser nutzen.

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Foto: E-Plus Gruppe

 

Laut der Studie «Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten - Herausforderung und Chance für den Handel» machen Käufe, denen eine Informationsrecherche in Online-Shops mit dem Smartphone vorausgegangen ist, heute rund 12 % der mit dem PC oder Laptop getätigten Umsätze in Online-Shops aus. In Österreich werden knapp 8 % und in der Schweiz fast 7 % der Käufe in Online-Shops über eine Online-Shop-Recherche mit dem Smartphone vorbereitet. Bei den «Smart Natives», das sind Smartphone-Besitzer bis 30 Jahre, geht in Deutschland bei knapp 11 % der stationären Käufe eine Recherche über ein mobiles Endgerät voraus sowie bei mehr als jeder fünften Bestellung in Online-Shops. Gründe für eine Handybestellung seien der Mobilitätsvorteil, die Suche nach Produktinfos sowie Preisvergleiche.

Im umgekehrten Fall informieren sich deutsche Konsumenten bei rund 54 % der Smartphone-Käufe in Online-Shops zuerst mit dem PC oder Laptop. Nur rund jeder Sechste war vor der Handybestellung in einem oder mehreren Ladengeschäften und auch entgegengesetzt ist der Einfluss der mobilen Recherche auf stationäre Käufe verhältnismäßig gering. In Österreich geht in etwa jedem fünften Smartphone-Kauf eine Recherche im stationären Handel voraus, in der Schweiz nur bei 3,8 %.

Stationäre Händler, die gleichzeitig einen Online-Shop haben, könnten z.B. über Cross-Channel-Serviceangebote Verkäufe über das Smartphone generieren sowie mithilfe des Gerätes Kunden ins Geschäft holen. Maßnahmen wären beispielsweise Coupons, mobile Verfügbarkeitsanzeigen, Produktinfos oder Reservierungsanfragen.

www.ecc-koeln.de