24.03.26 – „Branchenbericht Grillen 2026“

Grillmarkt weiter unter Druck

Gemeinsam mit dem Industrieverband Garten (IVG) hat das IFH Köln den „Branchenbericht Grillen 2026“ veröffentlicht. Die Marktdaten zeigen, dass sich der Grillmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld bewegt und sich mit herausfordernden Rahmenbedingungen konfrontiert sieht. Für 2026 sind die Aussichten daher verhalten.

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Im „Branchenbericht Grillen 2026“ zeigt sich, dass derzeit mehr Gasgrills als Holzkohlegrills gekauft werden. © stock.adobe.com/Armir

 
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Die Umsatzverteilung wird auch in der Grafik deutlich. © IFH Köln

 

Die drei Marktsegmente Grillgeräte, Brennstoffe und Zubehör verzeichneten dem aktuellen „Branchenbericht Grillen 2026“ von IFH Köln und IVG zufolge im vergangenen Jahr in Summe ein Umsatzminus von 3 %. Dabei entwickeln sich Grillbrennstoffe, also Gas, Holzkohle und ähnliche Produkte am dynamischsten. Die Umsatzentwicklung der Grillgeräte-Segmente zeigt eine klare Verschiebung: Während Gasgrills seit 2015 deutlich an Bedeutung gewonnen haben, entwickeln sich Elektrogrills weitgehend stabil und verzeichnen nur moderate Zuwächse. Einen anhaltenden Rückgang erleben hingegen Holzkohlegrills. Ihr Absatz ist seit Jahren kontinuierlich rückläufig.

Stationärer Handel bleibt zentraler Absatzkanal

Die Distribution von Grillprodukten ist IFH und IVG zufolge aufgrund der Vielfalt an Geräten, Preislagen und Brennstoffen weiterhin stark fragmentiert. Ungeachtet dessen bleibt der stationäre Handel, insbesondere Bau- und Heimwerkermärkte, der zentrale Absatzkanal. Zusätzliche Stabilität erhält der stationäre Vertrieb durch das Brennstoffsegment, das traditionell eng an den Handel vor Ort gebunden ist. Der anhaltende Trend zu Gasgrillgeräten verstärkt diese Entwicklung, da Gasflaschen als Pfand- und Austauschprodukte überwiegend stationär nachgefragt werden.