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03.01.16

Das Bargeld-Aus?

Seit Wochen laufen heiße Diskussionen, ob Bargeld durch Kartenzahlung komplett ersetzt werden kann. Kann es denn?

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Heißt es bald in Deutschland „Bargeld ade”?

 

Im Gespräch ist aktuell ein Bargeld-Limit von 5000 Euro. Gerade der Handel in Deutschland wäre von diesem Gesetz betroffen. Autos, Schmuck oder auch Möbel und Luxusgüter fallen in diese Preisklasse. Ein Grund für dieses Limit ist, wie die FAZ Ende Februar berichtete, die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus. Gerade hohe Geldbeträge, die in bar bezahlt werden, können so nicht kontrolliert werden. Mit der geforderten Obergrenze würden zudem kriminelle Delikte erschwert werden: Das Risiko, für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Schwarzgeldgeschäfte belangt zu werden, wäre deutlich höher. Mit dieser Forderung wurde auch die ganzheitliche Abschaffung von Bargeld diskutiert. Erste Überlegungen kamen auf, künftig alles mit Karte oder Smartphone zu bezahlen. Wäre das denkbar?

Münzgeld zu teuer

Einzelhändler in Kleve haben dazu ihr eigenes Projekt gestartet. Seit 1. Februar 2016 wird bei Barzahlungen auf Ein- und Zwei-Cent-Münzen verzichtet. Stattdessen wird auf- oder abgerundet. Kostet ein Einkauf 17,92 Euro und der Kunde zahlt in bar, wird auf 17,90 Euro abgerundet. Der Grund für dieses Experiment: zunehmende Gebühren, die beim Kauf und der Einzahlung der Münzen bei der Bank anfallen. Ein Experiment, das laut Handelsblatt bei den Kunden der rund 70 teilnehmenden Händler in Kleve auf Anklang stößt.