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12.07.16 – Erfahrungsbericht

Kähler: „Fugato“ unter der Lupe

Sein Äußeres lässt nicht vermuten, um was es sich handelt: Denn der „Fugato“-Lautsprecher wird aus Keramik hergestellt. Wir haben ihn ausprobiert.

Kähler Fugato.jpg

Seine Optik macht den „Fugato“-Lautsprecher besonders.

 

Der „Fugato“-Lautsprecher von Kähler ist ein edles Teil: Das Keramik-Gehäuse ist schlicht gehalten und wird mit einem Holz-Sockel sowie einer Leder-Schlaufe veredelt. Der markante Stoff, der gleichzeitig als Membran funktioniert, steht im Kontrast zu der sonst reduzierten Oberfläche. Durch das Material ist der kabellose Lautsprecher ziemlich schwer – rund 2,2 Kilo bringt er auf die Waage.

Die Idee hinter „Fugato“ wird auf Anhieb deutlich: Aus einem herkömmlichen, eher maskulinen Gebrauchs- ein Designobjekt zu gestalten, das zu einem modernen, femininem Einrichtungsstil passt. Das ist Kähler definitiv gelungen, „Fugato“ kann optisch voll und ganz punkten.

Keine überraschende Klangqualität

Was den Klang betrifft, hat der kabellose Lautsprecher noch Luft nach oben. Die Musik ertönt in durchschnittlicher Qualität, lässt jedoch noch Wünsche offen. „Bass und Mitten sind zwar vorhanden, aber im geringen Maße, sodass die Musik wenig Volumen hat“, stellt Christian Matthe, Gesamtanzeigenverkaufsleiter beim Meisenbach Verlag, fest. „Er hebt sich nicht von anderen Lautsprechern durch seine Klangqualität ab. Den Keramiktopf finde ich witzig, aber ich würde ihn nicht durch die Gegend tragen, dafür ist er zu schwer.“

Knapp 300 Euro kostet „Fugato“, das Preis-Leistungsverhältnis kann nicht ganz überzeugen, wenngleich die Materialien hochwertig sind. Unser Fazit lautet deshalb: „‚Fugato‘ ist geeignet für Designästheten, die Musik beim Kochen oder im Garten hören möchten.“

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“

Was meint Kähler dazu? Wir haben das dänische Unternehmen mit unserem Ergebnis konfrontiert. Im Interview „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“ verrät Kähler-CEO Jesper Holst Schmidt, wie Fugato ankommt.