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16.12.14 – Designgeschichten

Ingo Fremer und „pappap“

Für Sammler traditioneller Prägung gibt es Vitrinen. Für Liebhaber von Miniaturen Setzkästen. Für Menschen, die ihre Lieblingsstücke auf unkonventionellere Weise zeigen wollen, gibt‘s seit Herbst 2014 das Regal „pappap“.

pappap

Die zehn Elemente des modularen Regalsystems„pappap“ können individuell angeordnet werden. Hier das Design „Black & White“.

 
Fremer

Ingo Fremer

 

Es entstand, weil Ingo Fremer, der Geschäftsführer des Krefelder Unternehmens Remember®, und sein Designteam eine Bühne für Objekte schaffen wollten, die vom Benutzer individuell gestaltet werden kann. Außerdem sollte es einfach in der Handhabung sein und sich perfekt ins Remember®-Sortiment einfügen, sich also durch klare Formensprache auszeichnen.Die Krefelder setzten sich hin und skizzierten. Die Zeichnungen erinnern mit ihren aneinandergefügten Rechtecken noch an den guten alten Setzkasten. Hier hört die Ähnlichkeit aber auch schon auf.

Da die Kunden aus verschieden großen und verschiedenfarbigen Elementen sich ihr ganz persönliches Regal zusammenbauen sollten, wurde es von Anfang an modular ausgelegt. Der nächste Schritt war, die Größe der einzelnen Module auszutüfteln: „Hier war die Idee hilfreich, dass alle Elemente ineinander stapelbar sind“, erinnert sich Fremer. Wichtig war auch, dass der Benutzer ohne weitere Hilfsmittel sofort mit dem Aufbau und der Montage loslegen können sollte. Das richtige Material zu finden, war nicht zuletzt deswegen unabdingbar. Es musste zudem einigermaßen robust und belastbar sein, sollte aber nicht zu viel Eigengewicht mitbringen. Prototypen aus Holz, Kunststoff und Pappe wurden gebaut. Der Sieger war die Pappe. Nur logisch, schließlich hatte das Unternehmen schon mit seinem Papphocker beste Erfahrungen gemacht.

Ebenso folgerichtig war dann der Name „pappap“. In ihm steckt aber noch viel mehr. In ihm sollte sich auch die Modularität widerspiegeln. Das soll durch die Reihung der Silbe ‚pap‘ verdeutlicht werden: „Sie liest sich vorwärts wie rückwärts gleich und hat damit, wie das Produkt, keinen Anfang, kein Ende, kein Oben, kein Unten.“

Der Geschäftsführer

1971 in Krefeld geboren.

Kommunikationsdesign-Studium in Aachen.

2000 Gründung der Marke Remember®.

Seit 2000 Geschäftsführung der Keppler &Fremer GmbH.

Das Produkt

„pappap“ besteht aus zehn Regal-Elementen aus robuster Pappe in verschiedenen Größen.

Mitgeliefert werden 5 m 3M-Power-Tape zur Montage; mit ihm werden die Regal-Elemente verbunden und an der Wand befestigt.

Das größte Element misst 30 x 22 x 10 cm.

„pappap“ gibt es in vier Designvarianten: „Black & White“, „Due Colori“, „Golden Sky“, „Celeste“.

www.remember.de