01.03.24 – Geschäftsbilanz

Villeroy & Boch meistert Marktbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 ging für Villeroy & Boch mit einem währungsbereinigten Konzernumsatz von - 7,5 % im Vergleich zum Vorjahr zu Ende. Die EBIT-Marge konnte auf 9,9 % gesteigert werden. Der Konzernjahresüberschuss lag bei 61,0 Mio. Euro.

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Gabriele Schupp, Vorstandsvorsitzende der Villeroy & Boch AG, und CFO Dr. Markus Warncke blickten anlässlich der Bilanzpressekonferenz auf das Geschäftsjahr 2023 zurück. © Villeroy & Boch

 
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Ein Teil der Investitionen von Villeroy & Boch floss 2023 in Maschinen und Werkzeuge für die Produktion in den Werken, wie hier in Merzig. © Villeroy & Boch

 

Nominal belief sich der Umsatz von Villeroy & Boch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf 901,9 Mio. Euro. V. a. konjunkturbedingt, heißt es von Seiten des Konzerns, schloss man das Jahr deshalb währungsbereinigt mit einem Minus von 7,5 % im Vergleich zum Vorjahr ab. Einen Umsatzrückgang musste das Unternehmen auch in der Hauptregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) hinnehmen, insbesondere in Deutschland, wo er -37,3 Mio. Euro bzw. -13 % betrug. Gleichzeitig gelang es jedoch, die EBIT-Marge von 9,7 % auf 9,9 % zu steigern. Dies zeigt Unternehmensangaben zufolge den Erfolg der frühzeitig eingeleiteten preispolitischen Maßnahmen, der Kosteneinsparungen sowie der Währungsabsicherung.

Ergebnisse bei Dining & Lifestyle

Im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle lag der währungsbereinigte Umsatz mit -2,4 % nur leicht unter dem vom Vorjahr. Nominal wurden 319,3 Mio. Euro erzielt, 10,1 Mio. Euro weniger als 2022. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung hebt Villeroy & Boch das Projektgeschäft im Hotel- und Restaurantbereich hervor, das sich stark auf das gehobene Segment fokussierte und um 1,2 Mio. Euro bzw. 3,6 % zulegen konnte. Die Umsätze über eigene Kanäle wie Own Retail und E-Shops wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 %.

Die Investitionen des Bereichs Dining & Lifestyle lagen bei 11,4 Mio. Euro, was 27,8 % der Gesamtinvestitionen entspricht. Mit dem Geld wurden u. a. Maschinen und Werkzeuge für die Produktion in den Werken Merzig und Torgau erworben. Zudem wurde es eingesetzt, um den Gasverbrauch der Glattöfen zu reduzieren. Auch in die Optimierung des Einzelhandelsnetzes wie z. B. die Renovierung bzw. Neueröffnung von Verkaufsgeschäften wurde investiert.

Ausblick

Für 2024 geht der Konzern von einer Fortsetzung der herausfordernden ökonomischen Entwicklung des vergangenen Jahres aus. Der Vorstand erwartet jedoch eine deutliche Steigerung sowohl des Umsatzes als auch des operativen Ergebnisses und der Investitionen.

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