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11.05.16

Umsatzminus für Geschirrindustrie

Die Stimmung in der Geschirrindustrie ist gedämpft: Im vergangenen Jahr musste sie ein Umsatzminus verzeichnen. Das gab VKI-Vorsitzender Rolf-Michael Müller bei der Mitgliederversammlung am 11. Mai in Selb bekannt.

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Im vergangenen Jahr erzielte die Geschirrindustrie weniger Umsatz als 2014.

 

Wie Müller mitteilte, ging der Umsatz um 3,3 % zurück. „Nach dem für die Geschirrhersteller insgesamt positiv verlaufenen Jahr 2014 mit einigen Sondereffekten konnte das Niveau leider nicht gehalten werden“, sagte der wiedergewählte Vorsitzende des Verbandes der Keramischen Industrie (VKI). Lag der Umsatz 2014 noch bei 1.323.690 Euro, betrug er ein Jahr später 1.313.027 Euro. Besonders groß war der Rückgang im Inland (-6,8 %).

„Wirtschaftlich war das Jahr 2015 für die deutsche Keramik eher ein Jahr der Seitwärtsbewegung“, so Müller. Ebenso wie die Geschirrhersteller mussten auch die Ofenkachelhersteller ein Minus hinnehmen, und zwar in Höhe von 5,3 %. Bei den vom VKI vertretenen Teilbranchen schnitt am besten die Technische Keramik mit einem Umsatzplus von 1,7 % ab.