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26.10.18 – Erzgebirge in London

Botschafter der Holzkunst

Das Bundesland Sachsen gastierte in der Deutschen Botschaft in London. Mit dabei: eine Auswahl seiner wichtigsten Kultur- und Wirtschaftsgüter.

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Über das große Interesse der britischen Besucher an der Handwerkskunst des Erzgebirges freute sich Verbandsgeschäftsführer Dieter Uhlmann (Mi.). © Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeugmacher e. V.

 
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Vom Nussknacker bis zum Schwibbogen zeigten die Erzgebirger ihre handwerklichen Erzeugnisse in London. © Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeugmacher e. V.

 
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Neben Schloss Wackerbarth, Meißner Porzellan, den Staatlichen Kunstsammlungen, der Semperoper oder der Leipziger Messe war auch das Erzgebirge mit gleich drei Repräsentanten vertreten: dem Erzgebirgischen Stollenverband, dem Erzgebirgsensemble Aue und dem Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeugmacher e. V. Rund 800 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren anlässlich des Besuchs zum Tag der Deutschen Einheit in die Deutsche Botschaft gekommen, um sich einen Eindruck von Sachsen zu verschaffen. Das Bundesland stehe nicht unbedingt im Fokus der Briten, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer in seiner Eröffnungsrede und rief auf: „Wir müssen Präsenz zeigen, anständig Werbung machen.“

Und genau dies setzten die „Botschafter Sachsens” in der britischen Hauptstadt um: Der Stand des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V. lockte zahlreiche Gäste an, die sich dort selber an der Herstellung eines Seiffener Reifentiers versuchen konnten. „Manche kamen immer wieder zu unserem Stand, um sich noch ein traditionelles erzgebirgisches Reifentier für ihre Kinder, Enkel und Freunde zu schneiden“, berichtet Verbandsgeschäftsführer Dieter Uhlmann. Auch Nussknacker, Räuchermänner, Spieldosen, Schwibbögen, Pyramiden, Weihnachtsmänner sowie Engel und Bergmann hatten die Erzgebirger mit nach London genommen, was beim internationalen Publikum in der Botschaft großen Anklang fand.