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21.12.17

Sugartrends: Eine Plattform für lokale Händler

Die Idee hinter sugartrends.com? Lokale Geschäfte mit speziellen Produkten einem internationalen Publikum im Netz zu präsentieren.

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Nicht nur die Produkte werden auf sugartrends.com beworben – unter „Städte & Läden“ bekommen die Geschäfte selbst eine gehörige Portion Aufmerksamkeit. © Sugartrends

 
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Die verschiedenen Artikel werden u. a. in klassischen Produktkategorien präsentiert. © Sugartrends

 

Bei sugartrends.com möchte man auf keinen Fall einzelne Designer oder Händler präsentieren und so die Gewinnmarge von lokalen Einzelhändlern reduzieren – im Gegenteil. Nicht das Unternehmen selbst verkauft die Produkte, sondern die Geschäfte, die bei dem Konzept des Multiseller-Shops mitmachen. Denn sugartrends.com sieht sich als Online-Erweiterung für lokale Einzelhändler und spezielle kleine Läden. Ihnen bietet man eine Plattform, um im erbitterten Online-Wettbewerb zu bestehen – so sollen Städte ihren individuellen Charakter behalten können und regionale Händler müssen großen Ketten nicht weichen.

 Im Jahr 2014 gründeten Christian Schwarzkopf und Tim Lagerpusch ihr Unternehmen mit Hauptsitz in Köln. Viel haben die Kölner schon erreicht, denn Geschäfte in über 100 Städten und aus mehr als 20 Ländern sind bereits Teil des Marktplatzes und es werden stetig mehr. Neue Partner findet man auf Retailveranstaltungen, durch Mundpropaganda , aber auch über Blogs, Magazine und gezielte Online-Recherche.

Was das Herz begehrt

In einer Zeit, in der viele Konsumenten genug von Standardprodukten, niedriger Qualität und schlechtem Service haben, möchte das Unternehmen Produkte bieten, die das Leben ein wenig interessanter machen. Diese können aus einer weit entfernten Boutique oder aber auch aus einem schönen Geschäft vor Ort kommen – ist letzteres der Fall kann der Kunden seine neue Errungenschaft selbstverständlich auch selbst im Geschäft abholen. Im Gegenzug werden Ladenbesucher auch auf das Online-Angebot hingewiesen. Wird doch eine Lieferung bevorzugt, dann erfolgt der Versand aktuell noch über die Geschäfte selbst. Sugartrends.com arbeitet aber an einer gemeinsamen Lösung im Rahmen des Netzwerks, um bessere Preise und eine schnellere Abwicklung bieten zu können.

 Das Sortiment des Unternehmens war von Beginn an breit ausgelegt – die Gründer wollten die schönsten Produkte aus den Bereichen Fashion, Schmuck, Accessoires, Home & Deko sowie Gourmet anbieten. Noch im Aufbau ist zudem das Segment Kunst. Die Produkte sind primär nicht bei großen Ketten zu finden. Außerdem legt das Team großen Wert auf eine gute Qualität – und auf das gewisse Etwas. Neben der klassischen Einordnung in Produktkategorien findet sich der User mithilfe von Geschenk- und Trendkollektionen auf der Website zurecht. Ist das gewünschte Produkt gefunden, bleiben auch an der Kasse keine Wünsche offen: Neben Bezahlmöglichkeiten wie Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung und Vorkasse stehen auch Kryptowährungen wie Bitcoin zur Verfügung.

Auf Wachstum ausgelegt

Als Online-Marktplatz ist das Unternehmen stetig am Verbessern und Weiterentwickeln seines Angebots – und investiert jeden Monat eine hohe Summe. Dementsprechend hat sich seit der Gründung bei sugartrends.com auch viel getan: Die Shopfunktionalität, die Aufmachung und das Sortiment haben sich laut Angaben des Unternehmens stark verbessert. Zu den Optimierungen, die über die Jahre hinzugekommen sind, zählen ein eigens entwickeltes Multiseller-Backend, das Responsive Design sowie eine verbesserte Suche.

 Händler, die bei dem Projekt der Kölner mitmachen, erhalten aber nicht nur einen voll funktionstüchtigen Online-Shop, die Experten entwickeln auch individuelle Werbe- und Social Media-Maßnahmen mit den Läden. Zudem können sich Einzelhändler in der Community mit anderen Verkäufern austauschen und voneinander lernen. Diesen Service möchte man künftig noch mehr Händlern zukommen lassen: In Zukunft sollen mehr Läden und mehr Produkte Teil von sugartrends.com werden.