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24.09.14 – Im Fokus<br/>

Strauss Innovation: Investor gefunden

Die Beteiligungsgesellschaft Mühleck Family Office steigt bei Strauss Innovation ein. Damit dürfte die Zukunft des Filialisten, der im Januar Insolvenz anmeldete, gesichert sein.

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Bei Strauss Innovation bleiben die Türen offen: Dafür will der Investor Mühleck Family Office sorgen.

 

Der Strauss Innovation-Gläubigerausschuss hat sich für den Verkauf der Geschäftsanteile an die im fränkischen Waldbrunn ansässige Beteiligungsgesellschaft ausgesprochen. Damit, so Dr. Andreas Ringstmeier, der gerichtlich bestellte Sachwalter, sei ein entscheidender Schritt getan, das Insolvenzverfahren im letzten Quartal 2014 abschließen zu können. Mühleck will als langfristig orientierter strategischer Investor einsteigen und aus eigenen Mitteln das Kapital für Investitionen und das weitere Wachstum von Strauss Innovation bereitstellen. Bislang sind die Franken im Geschäft mit Spielhallen, Fitness-Studios und Gewerbeimmobilien tätig.

Die nach der Restrukturierung verbliebenen bundesweit 79 Filialen und das Logistikzentrum in Solingen sollen fortgeführt werden. Als Berater hat Mühleck den langjährigen Geschäftsführer des Textildiscounters NKD, Helmut Wirsieg, engagiert. Soll das bedeuten, dass man bei Strauss in Richtung Billiganbieter steuert? Nein, sagt Jens Bender, der Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft cf:M corporate finance Mittelstand, Frankfurt/Main, die Mühleck bei der Transaktion begleitet, auf Nachfragen von stil&markt.

«Man hat sich mit Herrn Wirsieg einen ausgewiesenen Handelsexperten geholt, der Erfahrung mit Filialkonzepten und Direct Sourcing hat.» Erste Investitionen werden das Warenwirtschafts- und das Kassensystem betreffen. Außerdem werden erste Filialen modernisiert und der Ladenbau erneuert. «In den letzten Jahren wurde zu stark auf allen diesen Gebieten gespart», sagt Bender, «es gibt einen beträchtlichen Investitionsstau.»

www.strauss-innovation.de