Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

05.08.14 – Deutschlands erste Concept Mall

Konzept-Shoppen mit Zooblick

Im April wurde mit dem Bikini Berlin Deutschlands erste Concept Mall eröffnet.

Drei Monate später sind die Flächen zu 90 % vermietet. Rund 20.000 Kunden werden pro Tag gezählt - darunter sind aber viele, zitiert der Berliner Tagesspiegel Bikini-Händler, die vor allem wegen der Aussicht auf den Affenfelsen im Zoo kommen.

203aa0514sm.jpg

Die Concept Mall Bikini Berlin feierte Anfang April mit einem viertägigen Shopping-Marathon Eröffnung. In der Bildmitte die modularen Shops für wechselnde Mieter.

 
203ab0514sm.jpg

Die «carrybag-Wand» des reisenthel-Shops im Berliner Bikini Haus.

 

Lage und Architektur der Mall waren schon am langen Eröffnungswochenende wichtige Anziehungspunkte für die mehr als 290.000 Besucher.

Sie befindet sich gegenüber der Gedächtniskirche und direkt am Berliner Zoo, dessen Tierwelt man von der 7.000 m² großen, frei zugänglichen Dachterrasse im Blick hat. Die darunter liegende Eventfläche «Bikini Berlin Pool» gibt mit ihrem 14 x 4 m großen Panoramafenster den Blick auf den Affenfelsen frei. Händler und Center-Leitung zeigen sich mit dem Geschäftsgang seit der Eröffnung zufrieden.

Untergebracht ist der neue Handelsstandort in der City West im denkmalgeschützten Bikinihaus aus den 50er Jahren, das die Berliner wegen des einst offenen, heute voll verglasten Zwischengeschosses nach dem zweiteiligen Badeanzug benannten. In 39 Monaten wurde das Haus hergerichtet. Die Fassade wurde im Stil der 50er Jahre wiederhergestellt, innen dominiert die Jetztzeit mit Gestaltungselementen wie einem offenen Stahltragewerk, Betondecken oder einem Bodenbelag aus geschliffenen Berliner Gehwegplatten.

Mit 58 Geschäften waren zum Start 85 % der 17000 m² vermietbaren Fläche belegt, seitdem sind zwölf neue Läden und Lokale dazu gekommen. Mit seinem Mietermix will sich Bikini Berlin konsequent von herkömmlichen Shoppingcentern abgrenzen. Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe wurden von einem Kuratorium so gewählt, dass sie sich gut ergänzen, große Filialisten sucht man vergebens.

Auch kleinere Marken und Anbieter haben eine Chance, in der neuen Mall mitzumischen. Sie können sich in den «Bikini Berlin Boxes» auf der Eventfläche präsentieren. Das sind flexible Modulsysteme aus Holz, die in fünf Größen zwischen 19 und 39 m² verfügbar und im Design bewusst minimalistisch gehalten sind. Wechselnde Mieter sollen in diesen hölzernen Pop-up-Stores ihre Ideen und Produkte mit vergleichsweise geringem Aufwand an die Kunden bringen können.

Mit dem Areal «Supernova» hat das Center außerdem eine Experimentierfläche für zukunftsweisende Einzelhandels-Ideen eingerichtet. Ihr Ziel ist es, die Funktion des Einzelhandels im digitalen Zeitalter neu zu definieren. «Supernova» wird von einer Kreativagentur kuratiert, die jede Saison neue Partner zusammenbringt. Anfang Juli wurde zur Berliner Fashion Week dort u.a. eine Installation zu Willy Bogners Kultfilm «Feuer und Eis» gezeigt.

reisenthel: Erster eigener Store

Reisenthel eröffnete Anfang April im Bikini Haus seinen weltweit ersten eigenen reisenthel-Shop. Auf über 90 m² präsentiert der Hersteller aus Gilching Taschen, Körbe & Co., ausgewählte Artikel, Special Editions und Trenddekore.

Helle Böden und weiß lasierte Möbel sowie das speziell für reisenthel individualisierte System «Xero Frame» der Firma Visplay prägen die Optik des Stores. Eine Stoffmusterwand zeigt zudem die verschiedenen Dekore der Produkte, für den Einkaufskorb «carrybag» wurde sogar eine spezielle Wand entworfen. Sie stellt alle Einzelteile als Installation vor und bietet Kunden einen Einblick in die Design- und Qualitätsmerkmale des Korbes.

Ein weiterer Blickfang ist die rote «Brand Wall» mit dem Firmenlogo sowie der «Keep it easy»-Neonschriftzug im Schaufenster.