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24.06.15

Heimat-Werk: Sexappeal „Made in Germany”

Heimat hat Hochkonjunktur – davon sind Julia und Christoph Simon von „Heimat-Werk” überzeugt.

Heimat-Werk

Innovative Designideen und altbekannte Klassiker in neuem Glanz gibt es im Online-Shop „Heimat-Werk”.

 
_Foto Lotta Balensiefen

Julia und Christoph Simon haben den Online-Shop ins Leben gerufen.

 
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Das gute alte Gütesiegel „Made in Germany” haben sie dafür neu interpretiert, mit Coolness und einem gewissen Sexappeal versehen: „Made in 0049” heißt es auf der Homepage von „Heimat-Werk”. Ins Leben gerufen haben sie Julia und Christoph Simon erst im Oktober 2014– seitdem nutzen sie jede Minute, um den Shop weiter auszubauen.

Und das heißt im Fall von „Heimat-Werk” nicht nur, die Anzahl der verfügbaren Artikel zu steigern, sondern vor allem, deren Auftritt mit selbst geschriebenen Texten und Produkttests zu unterstützen, sie „als ordentliches Mitglied der Heimat-Werk-Familie zu präsentieren”, wie es Julia Simon ausdrückt. Unter dem Motto „Lieblingsstücke aus der Heimat” umfasst das Sortiment alles, was der moderne Haushalt benötigt: vom Staubsauger über die Kinderbettwäsche bis hin zu Kaminzubehör aus dem Schwarzwald – alles „Made in Germany”, versteht sich.

Design, Qualität und Nachhaltigkeit

Gegliedert ist das Angebot einerseits nach Regionen wie „Berlin” oder „Schwarzwald”, andererseits nach Themen wie „Nachwuchs”, „Haus & Hof” oder „Weihnachten”. Neben dem Ausschlusskriterium „Made in 0049” stehen bei der Auswahl des Sortimentes Aspekte wie Design, Qualität, Nachhaltigkeit sowie ein eigener Style im Vordergrund – überzeugen müssen die Produkte v.a. im alltäglichen Gebrauch.

Präsentiert werden die Artikel im Shopsystem JTL mit dem dazugehörigen Warenwirtschaftssystem. Konzept, Idee und Texte stammen vom Betreiberehepaar selbst, lediglich das Grafikdesign hat Annika Guttzeit von der Agentur „gutartig” übernommen. Zur Bezahlung stehen den Kunden Kreditkarte, Paypal oder Vorabüberweisung zur Verfügung, der Versand erfolgt via Dropshipping über die Hersteller oder einen externen Logistiker, der auch das Warenlager verwaltet.

Für die Zukunft haben Julia und Christoph Simon einiges vor: Mit der Unterstützung von Investoren wollen sie ihre Idee weiter vorantreiben, daneben Unternehmensberatungen anbieten, um so alten Klassikern zu neuem Glanz verhelfen. Denkbar ist für sie auch eine Übertragung des Konzeptes auf stationäre Geschäfte. Denn vom Potenzial ihrer Idee sind sie überzeugt: „Heimat hat Hochkonjunktur”, betont Christoph Simon. „Aber das muss man auch glaubwürdig kommunizieren können.”