29.10.16

WMF: Geschickt vernetzt

Im Laden anschauen, ausprobieren und direkt nach Hause liefern lassen – auch wenn das in Asien liegt? Eine neue App von WMF macht das möglich.

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Direktversand nach China ist mit der Software vom Laden in Deutschland aus möglich.

 

Im Rahmen der neuen Multichannel-Strategie will die WMF-Group den Kunden ein noch einfacheres und entspannteres Einkaufserlebnis ermöglichen. In der Filiale können die Kunden vor Ort die Produkte „live“ erleben und testen. Über ein Tablet bieten die Verkäuferinnen und Verkäufer die direkte Bestellung und Bezahlung an. Dazu wird der EAN-Code des betreffenden Produktes direkt über das Tablet gescannt. So landet es gleich im virtuellen Warenkorb, nachdem über die Verknüpfung mit dem Online-Shop in Echtzeit geprüft wurde, ob der Artikel in einem der Lager der WMF Group verfügbar ist.
  
„Die Kunden müssen so nicht länger selbst im Online-Shop suchen, sondern können den Einkauf direkt in der Filiale abschließen“, erklärt Hendrik Koepff, Head of Digital Business Development and Portal Management bei der WMF. So werde das Einkaufen auf Geschäftsreise oder im Urlaub erheblich einfacher und attraktiver – insbesondere für die chinesischen Kunden. Auch die in China verbreiteten Zahlungsmöglichkeiten UnionPay oder Alipay sind neben den gängigen Bezahlvorgängen via Kredit- oder Bankkarte in das System eingebunden. Nach der Bezahlung wird die Ware direkt an den Kunden verschickt. Um auch dies zu vereinfachen, ermöglicht die Software eine einfache Abwicklung der Zollgebühren und prüft automatisch, ob gegen Staat oder Empfänger ein Embargo vorliegt.
  
Die Anwendung ist derzeit in einem Münchner Shop testweise im Einsatz – momentan funktioniert die Online-Offline-Verknüpfung deutschlandweit und für den asiatischen Raum. Es ist aber geplant, den direkten Versand in Zukunft auch für weitere europäische Länder zu ermöglichen.