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04.04.19 – Restrukturierung

Einschnitte bei alfi

Die Thermos-Group setzt die Restrukturierung der alfi GmbH in Wertheim fort. Geschäftsführer Bernhard Mittelmann hat das Unternehmen verlassen, die Eigenfertigung in Deutschland wird verlagert.

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Bei alfi in Wertheim kündigen sich gravierende Veränderungen an. Unter anderem wird die Eigenfertigung Mitte des Jahres 2019 geschlossen. © Alfi

 
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Leiten jetzt die alfi GmbH: Stephan Schulz (li.) und Petar Popovic. © alfi

 

Wie die Thermos-Group mitteilt, hat sie mit Stephan Schulz und Petar Popovic zum 20. März 2019 zwei neue Geschäftsführer für alfi bestellt. Beide gehören bereits dem alfi Management-Team an: Stephan Schulz gilt als ausgewiesener Experte in den Bereichen Finance, IT, Human Resources und Logistik, Petar Popovic verfügt über langjährige Management-Erfahrung in den Bereichen Sales, Marketing und Produktentwicklung. Ziel der neuen Führungsriege sei es, sich wieder klar auf die Stärken des Unternehmens zu konzentrieren. Das neue Management habe „erwiesene Restrukturierungserfahrungen“ und werde diese entsprechend einbringen. Im Zuge der Restrukturierung hat der bisherige Geschäftsführer Bernhard Mittelmann das Unternehmen verlassen. „Das neue alfi Führungsduo bedankt sich bei seinem Vorgänger für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

 

Verlagerung und Stellenabbau

Eine weitere Maßnahme ist die Schließung der Eigenfertigung bei alfi zur Jahresmitte 2019. Als Grund für diesen, wie es heißt, unumgänglichen Schritt nennt das Unternehmen u. a. „deutliche Umsatzrückgänge und einen Margenverlust bei Isoliergefäßen im stark wettbewerbsorientierten deutschen Markt“. Nach der Auslagerung der Logistik im Jahr 2018 setzt alfi künftig auch bei der Produktion und Montage auf einen erfahrenen externen Dienstleister in Deutschland. Auch in der neuen Produktionsstätte würden die Produkte auf hohem Qualitätsniveau hergestellt.

Von den insgesamt rund 130 Beschäftigten bei alfi sind 40 bis 50 Mitarbeiter von der Restrukturierung betroffen. Der Stellenabbau soll in Abstimmung mit dem Betriebsrat so sozialverträglich wie möglich stattfinden.