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10.05.14

Holzkunst weiterhin gefragt

Das Jahr 2013 lief für die Mitglieder des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller gut. Allerdings beklagte das Olbernhauer Branchenorgan die zunehmende Neigung des Facheinzelhandels, nur noch kurzfristig zu ordern. Das habe vor allem im Weihnachtsgeschäft teils zu Lieferproblemen geführt.

Räuchermännchen

Räuchermänner und andere Produkte aus dem Erzgebirge erfreuten sich 2013 stabiler Nachfrage.

Foto: Wendt & Kühn

 

Da der Handel kaum noch bereit sei, für längere Fristen Bestellungen aufzugeben, sinke die Vorproduktion bei den Herstellern. Schwierigkeiten bei der Finanzierung trügen dazu zusätzlich bei. Vor dem Hintergrund des Kapazitäten-Abbaus bei den Mitgliedsfirmen, so der Verband, hätten einige von ihnen wie schon im Vorjahr nicht rechtzeitig liefern können. Verstärkt machte sich dabei auch der Fachkräftemangel in diesem Traditionshandwerk bemerkbar.

Dennoch wurde Weihnachten 2013 mehrheitlich als positiv und auch besser als im Jahr davor eingeschätzt. Die Eurokrise, sagt Verbandsgeschäftsführer Dieter Uhlmann, habe sich nicht wesentlich auf die Branche ausgewirkt: «Es gab im Gegenteil eine gewisse Orientierung des Endverbrauchers auf langlebige und nachhaltige Artikel, wozu unsere Erzeugnisse zweifellos gehören.»