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16.10.18 – Leifheit

Thomas Radke abberufen

Ursprünglich sollte Thomas Radke bis Ende 2019 CEO der Leifheit AG bleiben, nun wurde er mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand abberufen.

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Thomas Radke wurde mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand der Leifheit AG abberufen und freigestellt. © Leifheit

 

Der 57-Jährige war seit Januar 2014 Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. Nach Erarbeitung und Vorstellung der Strategie „Leifheit 2020“ hat sich der Umsatz des Unternehmens in den Jahren 2015 und 2016 um 5 % bzw. um 2 % auf 237,1 Mio. Euro erhöht. Der im Geschäftsjahr 2017 erzielte Umsatz von 236,8 Mio. Euro lag unter den Erwartungen der Aktionäre und Geschäftspartner. „Die Amtszeit von Herrn Radke ist mit der Strategie ‚Leifheit 2020‘ verknüpft“, so Helmut Zahn, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der Leifheit AG.

Die Aufgaben von Thomas Radke übernimmt in der Übergangszeit Ivo Huhmann, Finanzvorstand (CFO). Ab November wird Igor Iraeta Munduate offizielles Mitglied des Vorstandes (COO), zuständig für Einkauf, Produktion, Logistik und Entwicklung. Er soll Ivo Huhmann unterstützen.

Seit dem Sommer gibt es Pläne, die Strategie zu korrigieren. Der Fokus liege dabei auf dem Thema Innovation, das auch im Verbund mit Partnern und Externen international entwickelt werden könne. Zum anderen sollen Effizienz und Produktivität entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens gesteigert werden.

Die neue Strategie, die parallel zur Digitalisierung vom dann wieder vollständigen Vorstand umgesetzt werden soll, hat zum Ziel, Leifheits Profit und Wachstum zu steigern. Dennoch wird die Abberufung Thomas Radkes zu Rückstellungen für Personalaufwendungen führen und damit das Gesamtergebnis für das laufende Geschäftsjahr beeinträchtigen.

Der Leifheit-Konzern prognostiziert ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Geschäftsjahr 2018 von etwa 13 Mio. bis 14 Mio. Euro. Bislang war ein EBIT von etwa 16 Mio. bis 17 Mio. Euro erwartet worden. Umsatzseitig geht Leifheit für 2018 von Erlösen auf dem Niveau des Vorjahres (2017: 236,8 Mio. Euro) aus.